Schokolade macht glücklich! Stimmt das?

Vicky 07.05.2013 um 13:48 Uhr

Schokolade macht glücklichOb das braune Gold Schokolade tatsächlich glücklich macht, ist nicht bewiesen. Allerdings wird Studien zufolge den Inhaltsstoffen der Schokolade nachgesagt, dass sie bei manchen Menschen Glücksgefühle auslösen. Es verwundert daher nicht, dass der Schokoladenkonsum weltweit stetig steigt, obgleich insbesondere Europa und Nordamerika dabei an der Spitze stehen.

Glücklich und gesund?

Neuesten Studien zufolge wirkt Schokolade in Maßen genossen durchaus stimulierend. Dabei ist bemerkenswert, dass Menschen, die regelmäßig kleine Mengen an Schokolade verzehren, weniger gesundheitliche Probleme hinsichtlich des Herz-Kreislauf-Systems, der Psyche sowie ihres Gewichts zu beklagen haben. Allerdings ist dafür unter anderem das Glückshormon Serotonin verantwortlich. Es ist zwar nicht in der Schokolade enthalten, wird aber aus dem Abbau des Stoffes Tryptophan im menschlichen Körper als Folge ausgebildet.
Der Inhaltsstoff Tryptophan ist jedoch nur in sehr geringer Konzentration in der Schokolade enthalten, sodass er nicht tatsächlich stimmungsaufhellend wirken kann. Hierfür wäre es notwendig, mehrere Kilogramm zu verschlingen, die sich dann jedoch erheblich auf das Körpergewicht auswirken würden. Auch ein zweiter, stimmungsaufhellender Wirkstoff, ist in der Schokolade enthalten: Theobromin. In hoher Dosierung würde auch er zu einer positiven Stimmung maßgeblich beitragen, ist jedoch in der Schokolade ebenso niedrig dosiert wie Tryptophan.
Kind mit Schokolade

Emotionale Wirkungsweise

Schokolade wird von vielen Menschen als Belohnung für eine vollbrachte Leistung eingesetzt und löst dadurch Glücksgefühle aus. Begründet liegt dieser Aspekt meist in der Kindheit, in der für eine gute Leistung gern und oft ein Stück Schokolade als Belohnung eingesetzt wurde. Die gespeicherten positiven Erinnerungen werden beim Genuss eines Stücks Schokolade dabei abgerufen und vermitteln dem Genießer dadurch eine positive Grundstimmung. Zudem gibt es neben den Gewohnheitsessern auch die wahren Genießer. Sie können sich sehr an einer edlen Praline, an einem Stück Schokolade mit hohem Kakaoanteil oder an einer Schokoladenmousse erfreuen und genießen den einmaligen Geschmack der Schokolade.
Während viele Menschen mit dem Verzehr von Schokolade positive Erinnerungen verbinden und diese tatsächlich genießen, gibt es allerdings auch einen kleinen Teil von Menschen, die ein Suchtverhalten ausbilden. Dies liegt jedoch weniger an den Inhaltsstoffen, sondern lässt sich auf andere psychische Ursachen zurückführen. Einer Studie zufolge wurden vermeintlich Schokoladensüchtigen alle Inhaltsstoffe von Schokolade in anderer Form zugeführt und trotzdem griffen sie zusätzlich zur Schokolade. Dieses Verhalten deutet weniger auf eine körperliche, sondern eher auf eine psychische Abhängigkeit hin.


2 Kommentare

  1. Ulrike Pflaumer 12.05.2013 um 09:58
    Ich kennen keinen der Schokolade nicht mag. In meiner Kindheit habe ich auch zur Belohnung ein kleines Stückchen Schokolade bekommen. Ich behalte diese Tradition bei und belohne mich wenn etwas sehr gut gelaufen ist mit einem keinen Stückchen Schokolade. Sie schmeckt dann besonders gut.
  2. Janine 13.06.2013 um 14:53
    Ohja, das stimmt sehr wohl. Damit kann man nicht nur Kinder belohnen 'g. Auch ein guter Ansporn beim Lernen...

Diesen Artikel kommentieren

Neue Kommentare sind nur bis 60 Tage nach Veröffentlichung des Eintrages möglich.