Mit der „Zimt- und Apfelnascherei“-Blog-Schokolade begrüßen wir eine neue Tafel in der Reihe unserer Blog-Schokoladen. Wir haben mit der Erschafferin des kleinen Naschwerks, der Food-Bloggerin Andrea Natschke, ein paar Worte gewechselt: über ihren Blog Zimtkeks und Apfeltarte und ihre Leidenschaft das Backen.

Andrea Natschke von Zimtkeks und Apfeltarte chocri: Hallo Andrea! Dein Blog existiert seit Ende 2012. Was hast Du vorher gemacht?
Andrea: Eigentlich das Gleiche, wie jetzt auch. Ich habe drei Söhne, die mich gut beschäftigen, eine Hundedame und einen Job. Wenn es meine freie Zeit erlaubt, dann kleckse ich gerne auch auf Leinwänden rum, lese und entspanne mit Yoga. Letztere Freizeitaktivitäten kommen durch das verstärkte Bloggen jetzt allerdings etwas zu kurz. Meine Tage sind gut ausgefüllt, würde ich sagen.

chocri: Du schreibst, Du besitzt aktuell 155 Kochbücher. Wie behältst Du da noch den Überblick über die Rezepte? Weißt Du ganz genau, welches Du wo finden kannst oder suchst Du etwas länger?
Andrea: Ich glaube schon, dass ich einen guten Überblick über meine Kochbücher und Rezepte habe. Zumindest weiß ich meist, wo ich suchen muss, wenn ich etwas Bestimmtes kochen oder backen möchte. Ich habe mir auch angewöhnt, meine Kochbücher mit kleinen Klebezetteln zu versehen, so dass ich meine Favoriten schneller finden kann. Etwas schwieriger ist es, wenn ich zum Beispiel etwas aus „essen & trinken“ suche. Diese Zeitschrift habe ich jetzt seit 25 Jahren abonniert und da muss ich dann doch schon etwas länger stöbern, wenn ich ein spezielles Rezept suche.

chocri: Das können wir uns sehr gut vorstellen! Du zauberst mehrmals in der Woche so leckere Dinge. Wer isst Deine ganzen Köstlichkeiten?
Andrea: Wie gesagt, habe ich drei Söhne, die mit ausgezeichnetem Appetit gesegnet sind und häufig auch noch Freunde oder Freundinnen mitbringen. Die vernaschen mein Gebackenes sehr gerne. Ich fürchte allerdings, dass ich ab Herbst vorübergehend etwas Absatzschwierigkeiten mit meiner Testgruppe bekomme, da einer meiner Söhne für ein Jahr ins Ausland geht und der Große mögli-cherweise auswärts studiert. Dann habe ich wohl ein Problem (lacht), aber Nachbarn und Freunde freuen sich sicher genauso über meine Kuchenverkostungen.

chocri: Da kannst Du dir sicher sein! Wie viel Zeit verbringst Du denn in der Woche mit Deinem Blog alles in allem – also inklusive Vorbereitung, Backen/Kochen, Schreiben, Abwaschen und Verputzen?
Andrea: Ui, hmmh, schwierige Frage! Das sind schon einige Stunden. Das hängt auch immer ein wenig vom Rezept ab. Aber es sind bestimmt 6 – 8 Stunden. Hinzu kommen manchmal noch Gast-Posts von mir auf anderen Seiten oder ein geplantes Rezept klappt nicht gleich so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Dann probiere ich es eben so lange, bis es passt. Sagen wir so: Im Schnitt sind die 6 – 8 Stunden eher konservativ gerechnet (lacht). Ich liebe es ganz einfach zu backen.

chocri: Das ist ja eine ganze Menge! Aber jede Leidenschaft will ausgelebt werden. Richtet sich Euer Speiseplan nach Deinem Blog oder füllst Du ihn eher mit Gerichten, die je nach Lust und Laune auf Eurem Tisch landen?
Andrea: Nein, das geht hier frei nach Lust und Laune, so wie ich auch an die Kreation meiner „Zimtkeks und Apfeltarte“-Blog-Schokolade bei chocri herangegangen bin! Mir ist es immer wichtig, alles möglichst frisch zu machen und saisonal zu kochen oder eben zu backen. Auch auf die Verwendung regionaler Produkte achte ich ganz gerne. Oft gehe ich auf den Markt und lasse mich dort vom aktuellen Angebot inspirieren. Wir kochen vielseitig, oft indisch, italienisch oder thailändisch oder es werden – gerade jetzt im Sommer – Burger auf dem Grill gebraten und wir backen dazu frische Burgerbrötchen.

chocri: Hältst Du dich dabei immer recht stark an die Rezepte oder siehst Du sie eher als reine Inspiration an?
Andrea: Normalerweise halte ich mich nicht sklavisch an Rezepte, was meine bessere Hälfte manchmal schier wahnsinnig macht. Ihr müsst wissen, dass wir sehr gerne zusammen kochen, sozusagen als gemeinsames Hobby. Er hält sich auf das Gramm genau an Rezepte und ich mache das eher so nach Gefühl. Das führt dann gelegentlich zu kleineren Spannungen (zwinkert). Aber seit wir die Aufgabenteilung verändert haben und jeder sein eigenes Rezept macht, klappt es wieder ganz gut! Was das Backen anbelangt, so kann ich stundenlang in Rezepten aus Zeitschriften, Backbüchern oder auf Pinterest stöbern, mich dabei von der Tageslaune oder der Jahreszeit inspirieren lassen und dann spinne ich mir meine eigenen Kreationen zusammen. Meist gelingen sie mir auch. Das finde ich in jedem Fall spannender, als nur Rezepte originalgetreu nachzubacken.

chocri: Na das klingt ja ganz so, als würdet Ihr gemeinsam viele Abenteuer und schöne Stunden in Eurer Küche erleben! Wir wünschen Dir weiterhin viel Spaß und danken Dir herzlich für das Interview liebe Andrea.


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