Zu Gast in unserer chocri-Blog-Schokoladen-Reihe ist dieses Mal der foodbloggende Schnurrbart von monsieurmuffin aus Rheda-Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen. Er liebt außergewöhnliche Geschmackskompositionen und schätzt das geduldige Schwarz-Weiß des Tageslichts für die Food-Fotografie. Doch der Er ist eine Sie – nämlich Madame Jennifer. Mit ihrer Blog-Schokoladen-Kreation „monsieurmuffin“ hat sie eine toll abgestimmte, mehrfarbige und nussige Schokokreation für Euch gezaubert. Natürlich hat sie uns auch ein paar Fragen dazu beantwortet.

Jennifer vom Blog monsieurmuffin chocri: Womit kann man Dich in der Küche beeindrucken und womit versuchst Du andere in der Küche zu beeindrucken?
Jennifer: Mich kann man am meisten mit außergewöhnlichen Geschmackskompositionen beeindrucken. Ich schlemme mich querbeet durch alle Länder und bin immer ganz neugierig auf neue Zutaten. Selbst probiere ich gerne, Gäste mit meinen süßen Leckereien zu verwöhnen, die aus meinem Ofen hüpfen. Meistens natürlich in Form eines Kuchens.

chocri: Wie ist es zu Deinem außergewöhnlichen Markenzeichen – diesem fabelhaft hübschen Schnurrbart – gekommen?
Jennifer: Das ist eine tolle Geschichte. Wir waren mit Freunden in Amsterdam und dort haben wir im Schaufenster dieses T-Shirt entdeckt, auf dem Monsieur Muffin stand. Dieser Spruch begleitete uns die ganzen Tage. Und als es daran ging, einen Namen für meinen Blog zu finden, habe ich nicht lange überlegen müssen und in Erinnerung an eine tolle Zeit und ganz liebe Freunde, die mich in meinem Backwahn immer unterstützen, dazu entschieden, ihn so zu nennen. Da ich ein Freund von reduziertem Design bin, ist der Schnurrbart mein „Markenzeichen“ geworden, der so typisch für meinen Blog-Namen ist. Wobei ich ja eher eine Madame bin. Da gab es schon viele die dachten, hier bloggt ein Mann (lacht).

chocri: Du warst beim ‚Food Blog Award 2014‘ Zweitplatzierte in der Kategorie „Bestes Food Picture“: Hast du ein Geheimnis für besonders gute Food-Fotos?
Jennifer: Das Geheimnis lautet Tageslicht. Ich fotografiere meine Leckereien immer tagsüber, wenn genügend Licht durchs Fenster fällt. Das ist das A und O eines guten Fotos. Da ich meistens Kuchen fotografiere, habe ich ein geduldiges Modell und kann es wunderbar am Tag fotografieren. Beim Abendessen wäre das schon etwas schwieriger, da es dann meist zu dunkel ist. Und ruhig auch mal ungewöhnliche Perspektiven ausprobieren. Darüber hinaus gibt es noch ganz viele weitere Tipps und Kniffe. Hierzu findet man ganz tolle Tutorials im Netz.

chocri: Was waren bislang Deine drei absoluten Food-Blogger-Highlights?
Jennifer: Zwei absolute Highlights durfte ich im vergangenem Jahr erleben. Zum einen der Gewinn beim Otto-Kochbuch-Wettbewerb, bei dem ich es mit meinem Rezept in das Buch geschafft habe. Zum anderen habe ich mich natürlich riesig über meine Nominierung zum ‚Food Blog Award 2014‘ gefreut, bei dem ich am Ende besagten 2. Platz für das „Beste Food Picture“ gewonnen habe. Zudem gibt es immer wieder kleinere Highlights, wie wunderbare Blogger-Bekanntschaften, neue Leser auf meinem Blog und ganz liebe Kommentare zu meinen Rezepten.

chocri: Welcher Eingebung bist Du beim Erschaffen Deiner Blog-Schokolade gefolgt?
Jennifer: In der Schokolade sind neben den Farben Schwarz und Weiß, die ich auch in meinem Blog-Design verwende, schlichtweg meine liebsten Zutaten vereint: Vanilleschoten, Kakao und Haselnüsse. Und jetzt muss ich leider aufhören und weiternaschen (lächelt und knabbert an ihrer Blog-Schokolade).

chocri: Wir danken Dir für das Interview und hoffen, dass Du noch ganz lange Freude am Backen und Fotografieren hast. „Macht ist da, wo die Bärte sind“, meinte Molière schon im 17. Jahrhundert in ‚Die Schule der Frauen‘. Hätte er damals schon von Deinem Blog und von Dir geahnt, hätte er dabei ganz sicher ein Stück Deiner leckeren „monsieurmuffin“-Blog-Schokolade vernascht.


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