Die Blog-Schokolade August 2015 kommt dieses Mal aus dem schönen Hessen. Die Back-Bloggerin Mara – genauer gesagt Tamara, aber gerne vorne ohne Ta – hat eine köstliche Blog-Schokolade für Euch und uns kreiert, die zart, bitter, fruchtig und streuselig zu gleichen Teilen daherkommt. Selbstverständlich haben wir Mara bei der Gelegenheit ein bisschen ausgefragt, wie die passende Ecke zu jedem Anlass aussieht, wer in ihrer Familie noch die hohe Kunst des Backens zelebriert und warum das Gelingen eines leckeren Gugelhupf’s laut neuesten UX-Forschungen eben doch auch etwas Formsache ist. Zu ihrer Maras-Wunderland Blog-Schokolade verrät sie uns natürlich ebenfalls noch die eine oder andere Kleinigkeit.

Mara vom Blog Maras Wunderlande

chocri: Was ist Dein Lieblingsrezept und wie kam es dazu? Wie oft hast du dieses gekocht, gebacken und fotografiert?

Mara: Es gibt jeweils ein süßes und ein herzhaftes Rezept, welche ich immer wieder hervorhole, wenn es heißt: „Mara, du bringst ja was mit, ’ne!?“. Zum einen sind das Nussecken, zum anderen gefüllte Blätterteigecken. Die Nussecken habe ich bisher nie fotografiert. Sie sind ein Familienrezept, das ich bisher noch nicht veröffentlichen wollte. Ich backe sie meist in verschiedenen Größen und auch mal mit Kokos statt Nüssen. Jeder liebt sie und sie sind meist schneller leer, als ich sagen kann: „Es gibt Nussecken!“. Bei Kuchen steht bei uns wohl am häufigsten der Kirsch-Streuselkuchen auf dem Kaffeetisch. Er ist super easy zu backen und ein Liebling der ganzen Familie. Die Blätterteigecken kommen in ihrer Standardvariante mit einer Tomaten-Feta-Hack-Füllung daher. Ich mache daraus aber auch gerne mal eine vegetarische Variante mit Mais und Bohnen oder ich nehme das, worauf ich gerade Lust habe. Fotografiert habe ich sie bisher zwei Mal, was aber vor allem daran lag, das es erste Mal so gar nichts werden wollte (lacht).

chocri: Viel Know-how in der Küche hast Du Dir von Deiner Mutter und Deiner Oma geholt, sagst Du über Dich selbst. Wer gibt denn die besseren Tipps?

Mara: Da gibt es kein besser oder schlechter (zwinkert). Beide kommen immer mal wieder mit Tipps und Ideen um die Ecke, über die ich sehr dankbar bin und die mir weiterhelfen. Generell bleiben die beiden zumeist bei ihren Standard-Gebäcken, meine Oma beispielsweise bei ihrer legendären und unschlagbaren Schwarzwälder Kirschtorte und meine Mutter bei ihrem super leckeren Kirsch-Streuselkuchen, der bei meiner ganzen Familie zu den Lieblingskuchen gehört. Ich experimentiere vielleicht etwas mehr und probiere aus. Mal anderes Mehl, mal zusätzlich Nüsse oder Obst, noch etwas Schmand, Pudding oder Quark hinzu. Die Geling-Garantie ist dadurch nicht immer gegeben, aber ich lerne dazu.

chocri: Was machst Du hauptberuflich und hast Du neben dem Backen, Kochen und Bloggen noch andere größere Hobbys?

Mara: Bis vor kurzem war ich Studentin. Jetzt habe ich meinen Masterabschluss und arbeite in einer Internet-Agentur als UX-Architektin. UX steht für User Experience. Meine Hauptaufgabe ist es, Webseiten zu konzipieren, zu verbessern und zu testen, mit Nutzern und Kunden darüber zu reden und daraus dann Anforderungen abzuleiten. Beschäftige ich mich nicht mit meinem Blog, dann treibe ich sehr gerne Sport und jogge beispielsweise oder ich treffe mich mit meinen Mädels.

chocri: Was war persönlich Dein größter Erfolg und was Dein schlimmstes Malheur in der Küche?

Mara: Mein größter „Erfolg“ waren wohl die je drei Torten, die ich für zwei Hochzeiten gebacken habe. Die Brautpaare wollten zum Glück keine klassische große Torte mit Buttercreme und Fondant etc. Ich hatte trotzdem noch keine große Erfahrung im Backen von Torten, da ich meistens bei einfachen Kuchen bleibe. Das war schon eine kleine Herausforderung, weil es natürlich perfekt werden sollte. Es hat Gott sei Dank alles super geklappt und allen geschmeckt. Kleinere Malheure hatte ich früher regelmäßig mit meiner alten Gugelhupfform. Da wollte der Kuchen nämlich selten in einem Stück herauskommen. Super ärgerlich! Das wurde mir dann irgendwann zu bunt und ich habe eine neue Form gekauft. Seitdem sind der Gugelhupf und ich wieder Freunde (lacht).

chocri: Wie bist Du an die Kreation Deiner eigenen Blog-Schokolade herangegangen? Was war Dir besonders wichtig und warum?

Mara: Ich habe mir überlegt, was ich gerne mag. Deshalb war für mich ziemlich schnell klar, dass ich Zartbitterschokolade wähle. Es sollte natürlich aber auch nicht langweilig werden, also noch Joghurt dazu. Zudem sollte es fruchtig werden, da ich Obst sehr gerne mag und finde, dass man Schokolade wunderbar damit kombinieren kann. Ich habe mich für Himbeeren und Heidelbeeren entschieden. In den Heidelbeer-Stückchen ist auch Joghurt enthalten, wodurch diese Komponente nochmals wiederholt wird, was ich sehr passend fand. Zum Schluss noch ein paar Schoko-Crumbles drüber, weil ich Streusel eben super gerne mag und fertig war meine Schokolade. Ich liebe sie!

chocri: Es war uns eine große Freude, mit Dir zu sprechen und vor allem Deine leckere Maras-Wunderland-Blog-Schokolade zu kosten. Wir danken Dir für die tolle Zusammenarbeit und wünschen Dir noch viele spannende Back-Erlebnisse beim Experimentieren und Probieren mit den verschiedensten Zutaten. Wir hoffen außerdem, dass Du noch sehr lange sehr viel Spaß am Bloggen hast!


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