Omas Käsekuchen trifft Elvis

Nadine 16.09.2016 um 10:00 Uhr Food-Blog

“Rock and roll music, if you like it, if you feel it, you can't help but move to it. That's what happens to me. I can't help it.”Dieses Gefühl von Elvis Presley – dem nicht zu helfen ist, wenn er gute Musik fühlt und er sich dazu einfach bewegen muss – dürfte unserer Blog-Schokoladen-Schöpferin Franziska vom Blog Dynamite Cakes aus der Seele sprechen.
Neben ihrer Leidenschaft fürs Backen und Kochen hat sie nämlich noch eine weitere: die für ehrlichen und handgemachten Rock ’n‘ Roll. Warum man die Musik von The King in der Küche deshalb am besten ganz laut aufdreht, wie ihr Mann sie auf den richtigen Weg für die Zutaten ihrer eigenen Blog-Schokolade „Dynamite Chocoffee “ gestupst hat und worin ihrer Meinung nach der entscheidende Unterschied zwischen Backen und Kochen liegt, erklärt sie uns in einem kleinen Interview.

Franziska von DynamiteCakes

chocri: Rock´n Roll steht bei Dir ganz oben. Gibt es bei Dir eine Verbindung von Rock´n Roll und Food?

Franziska: Kochen und Backen ist für mich wie guter Rock’n’Roll: Wenn man mit Leib und Seele in seinen Gerichten aufgeht, wenn die Küchengeräte sirren wie Rockabilly-Gitarrenseiten und wenn man nicht nur im Geiste beim Kochen und Backen dazu tanzt, dann ist man auf dem besten Weg, das perfekte Gericht zu kreieren. Probiert es mal selbst aus – ab in die Küche, Lieblingsgericht zubereiten und dazu Elvis rotieren lassen. Dann versteht ihr, wie sich für mich Rock’n’Roll und Food verbinden.

chocri: Du hast Rezepte von süßen und auch herzhaften Backkreationen. Was ist Deine persönliche Vorliebe mehr süß oder doch herzhaft?

Franziska: Ich tendiere sehr zu herzhaften Gerichten, aber ein schönes Stück Schokolade zusammen mit einem Schluck frisch gebrühtem Kaffee – das ist schon sehr perfekt.

chocri: Du schreibst, dass jeder lernen kann zu backen. Was ist dabei die wichtigste Grundregel, die man Deiner Meinung nach beachten sollte?

Franziska: Konzentration! Gerade beim Backen ist es wichtig, auch wirklich alle Zutaten abzumessen und am besten die Zutatenliste von oben nach unten zweimal durchzugehen, ob man alle Zutaten parat hat. Beim Kochen lässt sich nachwürzen, oder auch mal alternative Zutaten verwenden. Beim Backen entscheidet ein Zuviel an Zucker, ob ein Cookie eher kross oder weich wird.

chocri: Du baust ja viele deiner Rezepte auf einem traditionellen Rezept auf. So nennst du auch als Beispiel den Käsekuchen deiner Oma. Hast Du von ihr das Backen gelernt oder wie bist du dazu gekommen?

Franziska: Mein Blog ist vorrangig eine Reminiszenz an meine Großeltern und im weitesten Sinne an meine Familie. Ich bin mit Kochen und Backen groß geworden. Jeder in meiner Familie hat irgendwie mit Lebensmitteln zu tun, sei es als Koch oder auch als Fleischer. Meine Oma hat zu Familienfesten ganze Kilometer an Kuchen gebacken oder zu Weihnachten die ganze Großfamilie mit Plätzchen versorgt. Ich weiß bis heute nicht, wie sie das alles immer geschafft hat. Meine Eltern haben uns Kinder schon sehr früh in der Küche helfen lassen und uns das Kochen und Backen beigebracht. Und die Begeisterung dafür und Backen ist bis heute geblieben.

chocri: Du schreibst, dass Du Deine Rezepte, Ideen, Erfahrungen und auch Deine Fehler mit den Lesern teilen möchtest. Was war persönlich Dein größter Erfolg und was Dein schlimmstes Malheur in der Küche?

Franziska: Es gibt nicht das eine schlimme Malheur, es sind eher Kleinigkeiten. Zum Beispiel als ich neulich Schwarzwälder-Kirsch-Torte gemacht habe und mir beim Fertigbacken des Biskuits auffiel, dass dieser viel zu hell war. Ich hatte vergessen, das Kakaopulver dazuzugeben. Zum Glück habe ich die Zutaten immer doppelt vorrätig und konnte nochmal nachbacken. Mein größter Erfolg ist, wenn sich meine Gäste ein zweites Mal Essen nehmen. Gerade beim Kochen experimentiere ich sehr viel und beim Backen probiere ich permanent Dinge aus, die ich vorher noch nie gemacht habe. Und wenn das alles so gelingt, dass meine Familie und Gäste mehr davon wollen, dann ist das ein sehr schönes Gefühl.

chocri: Wie bist Du an die Schöpfung Deiner eigenen Blog-Schokolade herangegangen? Was war einfach, was eher schwierig?

Franziska: Für mich stand von Anfang an fest, dass es etwas mit Kaffee und Karamell sein muss. Und im ersten Sommer nachdem ich meinen Mann kennenlernte, hat er uns sehr oft einen Eiskaffee gemacht, mit viel Vanille-Eis und starkem Espresso. Das waren die leckersten Eiskaffees ever. Meine Blog-Schokolade ist irgendwie also eine Reminiszenz an alles, was ich liebe: meinen Mann, meine Musik und meinen Geschmack.

chocri: Wir danken Dir für das Interview und sind uns ganz sicher, dass wir mit deiner Blog-Schokolade „Dynamite Chocoffee “ den Sommer noch ein kleines bisschen länger auf dem Gaumen zergehen lassen können. Mit herbem Espressogeschmack in Kombination mit süßem Karamell und einem Hauch Fleur de Sel auf weißer Schokolade können die Geschmacksknospen nur explodieren wie Dynamit. ;)


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