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Einträge in 'Ausflug'

chocri@ Plant-for-the-Planet

Autor: Juliane | 16.04.2012 um 16:13 Uhr | Ausflugchocri-AllgemeinMitarbeiter

Schon seit der Gründung von chocri war das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Unsere individuellen Schokoladen sind fair gehandelt, mit Ökostrom und CO2 neutral produziert und mit DHL GOGREEN CO2 frei versandt. Aber das reicht uns noch nicht!

Geschaeftsfuehrer Michale Bruck pflanzt mit der chocri Belegschaft Bäume.

stop talking. start planting.

Das dachte sich auch Micha, als er bei einem Kongress die flammende Rede von Felix hörte. Seitdem hat er Alles nur Mögliche in Bewegung gesetzt und diese Baumpflanzaktion organisiert. Mit Hilfe des Bundesforstbetriebes Havel-Oder-Spree haben wir chocris 4.000 Bäume gepflanzt. Darunter Eichen, Eiben und Buchen – ein typischer Laubwald soll es mal werden. Der vor Wildfraß geschützte, eingezäunte Bereich wird in mehr als 20 Jahren eine stattliche Größe erreichen.

Mitmachen bei Plant-for-the-Planet

Plant-for-the-Planet wurde 2007 vom damals neunjährigen Felix initiiert. Am Ende eines Referates zur Klimaerwärmung, das er „Das Ende der Eisbären“ nannte, entwirft Felix die Vision, dass Kinder in jedem Land eine Millionen Bäume pflanzen könnten. Das TREE-O-METER zeigt zum jetzigen Zeitpunkt bereits 12 Milliarden gepflanzte Bäume und demnächst kommen unsere 4.000 Bäume dazu.

Wer von Euch Lust hat Bäume für die Umwelt zu pflanzen findet wichtige Infos auf der Webseite von Plant-for-the-Planet. Viel Spaß beim Pflanzen wünscht Euch chocri.


Die chocris besuchen das DHL-Paketzentrum

Autor: Tobi | 23.07.2009 um 12:21 Uhr | Ausflug

Gestern Nachmittag haben wir einen kleinen Betriebsausflug in das DHL-Paketzentrum Rüdersdorf gemacht. Da wir mittlerweile schon bis zu 800 Pakete am Tag versenden, waren wir natürlich neugierig, was mit den chocri-Sendungen auf dem Weg zu euch so alles passiert.

Angekommen im etwas schlichten Brandenburgischen Land, staunten wir nicht schlecht über die Ausmaße der Halle. Auf knapp 40.000qm werden jede Stunde 16.000 Pakete durch die Achterbahn aus Förderbändern, Kippmaschinen und Sortierungsanlagen geschleust. Vor betreten des Paketzentrums mussten wir uns alle Ausweisen und uns wurde unmissverständlich klar gemacht, dass wir uns von nun an in einem Hochsicherheitstrakt befinden.

Halle

An der ersten Station werden die Pakete in die Anlage eingespeist. Die meisten Mitarbeiter dieser Station haben Sportsachen an und machen einen echten Knochenjob – die Pakete wiegen bis zu 31,5 Kilo. Durchschnittlich legt an dieser Station jeder Mitarbeiter mehrere Tausend Pakete auf das Band.

Ein großer Scanner liest die Postleitzahlen der Pakete und das System kippt die Pakete dann in die individuellen Laufstraßen für die verschiedenen Regionen in Deutschland. Wenn das Etikett unleserlich beschriftet ist, haben die Codierer nur wenig Zeit, die Postleitzahl zu entziffern und manuell in das System einzugeben. Wenn Sie das nicht schaffen dreht das Paket eine Ehrenrunde einmal durch die ganze Anlage. Das dauert ganze 20 Minuten bei einem ziemlichen Tempo!

Verteilung

Nach und nach haben gingen wir die verschiedenen Bearbeitungsbereiche ab und waren dabei stets von der enormen Logistischen Leistung des Paketzentrums beeindruckt. Dabei haben wir viele interessante Ursachen kennengelernt, die die Versanddauer eines Pakets positiv oder negativ beeinflussen können. In Zukunft werden wir unseren Versand so optimieren, dass die meisten unserer Pakete nur einen Tag brauchen, bis sie bei euch sind.

Schienensystem

Während wir durch die riesigen Hallen gelaufen sind schalteten auf einmal alle Maschinen ab und eine kratzige Stimme tönte durch die Lautsprecheranlage: „An alle Mitarbeiter: Jetzt ist Pause!“. Tatsächlich, die Mitarbeiter im DHL-Paketzentrum haben für die eine Schicht nur eine kurze Pause. Für chocri-Verhältnisse ist das schon sehr hart =). Das reicht bei den Wenigsten für eine Zigarette, da man ja noch aus dem Hallenkomplex nach draußen wandern muss.

In der kurzen Ruhepause erzählt man uns von dem Gefahrgut-Zwischenfall vor einigen Monaten. Jemand hatte Flüssigchlor in großen Mengen undeklariert versendet und auf den Förderbändern ist dann eine große Menge Chlorgas ausgetreten. Daraufhin wurde die gesamte Halle evakuiert und 2 Mitarbeiter mussten ärztlich behandelt werden.

Eine Alarmsirene ertönt und alle Maschinen laufen wieder an. Auch alle Mitarbeiter stehen wieder an ihren Posten. Wir gehen aus der Halle in die Schaltzentrale. Hier werden auf zahlreichen Monitoren die Pakete überwacht, die LKW am Eingang eingechecked und zu den Frachttoren gelotst. Während uns alles gezeigt wird blinkt auf einem Bildschirm eine Fehlermeldung auf. Die Mitarbeiter im Raum werden unruhig und wir werden dazu aufgefordert mit allen Mitarbeitern sofort das Paketzentrum zu verlassen, da wieder Gefahrgut ausgetreten ist.

Etwas überrascht gehen wir also vor den Hallenkomplex und stellen uns zu den DHL-Mitarbeitern. Dabei fällt uns auf wie wenige Leute dieses Riesending am Laufen halten. Kurz nach der Evakuierung treffen die ersten Feuerwehrfahrzeuge ein, dicht gefolgt vom Krankenwagen. Diese etwas seltsame Action-Einlage hatten wir nun wirklich nicht erwartet.

Feuerwehr

So wie es aussieht, ist aber nichts ernsthaftes passiert. Wie wir mittlerweile erfahren haben, hat jemand einen Feuerlöscher verschickt, der dann in der Sortierungsanlage explodiert ist. Mehr Details gibt’s dann vielleicht morgen – wir haben die DHL-Mannschaft nämlich auch zu unserem Sommerfest eingeladen, nachdem wir so eine exzellente Führung bekommen haben.



Alles in allem ein spannender Nachmittag. Jetzt sind wir trotzallem sicher, dass unsere Pakete in den DHL-Paketzentren gut aufgehoben sind. Davon gibt es 33 Stück in ganz Deutschland und alle sind exakt baugleich. Das Paketzentrum in der Nähe von Kassel ist übrigens strategisch am günstigsten, da es fast genau in der Mitte von Deutschland liegt und alle Pakete innerhalb von einem Tag zugestellt werden können. Wohl kein Zufall, dass das Amazon Logistik Center nur wenige Autominuten entfernt liegt. =)


Kleine Jungs und große Maschinen

Autor: Michael | 12.11.2008 um 19:09 Uhr | AusflugEntstehung

Wenn man Heutzutage eine Schokoladentemperiermaschine (langes Wort..) kaufen möchte muss man sich gedulden, die Lieferzeiten liegen bei ca. 2 Monaten.

Nun wussten wir vor genau dieser Zeit noch nicht wo die Reise hingeht mit chocri. Darum haben wir als Erweiterung für unsere alte Maschine eine sehr kleine neue Bestellt. Sie schafft ca. 70 Tafel pro Stunde und schaut ganz süß aus! Wir haben uns Gestern als sie geliefert wurde gefühlt wie zwei kleine Jungs zu Weihnachten :-) - ein Lied mussten wir nicht singen, aber sie lief nach einigen Startschwierigkeiten perfekt.

Aber zurück zur eigentlich Geschichte, das neue Gerät ist ganz gut und wir dachten, als wir sie bestellt haben, 70 Tafeln die Stunde reicht locker.... Noch kommen wir damit auch noch recht gut über die Runden, aber wenn die Verkäufe so weiter steigen wie bisher dann wird es schon in zwei drei Wochen zu eng.

Nur gut das wir einen netten Lebensmitteltechnik Händler haben (einen Dank an Herren Müller nochmal) der uns angeboten hat die kleine zurück zu nehmen und gegen eine größere Auszutauschen.

Größer heißt in diesem Fall eine Menge Edelstahl auf 4 Rollen mit einer Umlaufleistung von min 220 Tafeln pro Stunde, mit anschließbaren Fließband und Kühltunnel, Formenmagazin und Automatischer Formenbefüllung, Xenonscheinwerfer hat sie nicht aber das ist nicht so wild ;-)

Also mal kurz im Auto vergleich: Wir hatten einen Trabbi, haben uns nen Dacia Logan dazu gekauft, der bringts aber nicht darum wird er bald ausgetauscht durch nen stattlichen neuen VW Passat. Und ungefähr genau so viel wie die Autos kosten kosten auch die Geräte, leider...

Die kleine: Die Kleine

Die neue Große (Katalogfoto):

Die Große

Hach die neue ist aber auch ein Traum aus Edelstahl und Schokolade..

Sie ist zwar nicht billig, aber was solls. Dafür können wir mit dem neuen Gerät (was schon nächste Woche bei uns sein kann) ordentlich durch rocken, ausserdem werden 30% der Kosten gefördert, Vater Staat ist halt nicht immer nur böse ;-)

Einen schönen Resttag noch an euch, ich geh jetzt nochmal rüber in die Produktion, mich ne Runde vor der Maschine freuen............