Auskühlen der Pralinen


Das Auskühlen ist ein Arbeitsschritt, der bei fast allen selbstgemachten Pralinen vorkommt und dafür sorgt, dass sie fest werden und ihre Form erhalten. Die Zutaten werden eingeschmolzen und erhitzt miteinander vermischt, da sich so eine einheitliche Masse ergibt; danach müssen sie jedoch einige Zeit ruhen und abkühlen dürfen, wodurch sie zu dem werden, was sie mal sein sollen. Dazu gibt es verschiedene Methoden, die je nach Pralinen-Typ unterschiedlich sind.

Auskühlen als Masse

Wenn keine anspruchsvollen Formen notwendig sind, sondern beispielsweise wie bei Karamell-Konfekt nur Würfel entstehen sollen, werden die Pralinen nach dem Auskühlen in Form gebracht. Vorher wird die warme Pralinenmasse möglichst gleichmäßig in einem Gefäß verteilt und dann in den Kühlschrank gestellt. Wichtig dabei ist, dass man sie danach noch vernünftig schneiden kann. Kalt wird die Masse auch in mehreren Vorratsdosen; besser wären jedoch ein Backblech oder eine niedrige Auflaufform, da die Pralinen dann auch die richtige Höhe bekommen. So, wie die Masse auskühlt, muss man auch mit ihr weiterarbeiten können, das sollte man dabei immer bedenken. Deswegen gilt: Vorher Gedanken darüber machen, wie man die ausgekühlte Masse weiter verarbeiten will.

Auskühlen in Formen

Sollen die Pralinen eine Form erhalten, ist es sinnvoll, die warme Masse direkt in Förmchen zu füllen und sie so auskühlen zu lassen. Nachträglich erreicht man sonst nicht mehr die Form, die man sich vorgestellt hat. Eiswürfelformen sind die ideale Basis für kreative Pralinen, da man die warme Masse einfach hineingießen und die Form dann in den Kühlschrank stellen und auskühlen lassen kann. Heraus kommen Pralinen, die genau die richtige Form haben und nur noch hübsch dekoriert werden müssen. Somit wirken sie wie aus der Konditorei und machen jedem eine Freude, der sie probieren darf.

Wie lange müssen Pralinen auskühlen?

Die Dauer der Auskühlung ist von Praline zu Praline unterschiedlich. In der Regel sollte man dafür aber einige Stunden einplanen oder die Pralinen besser noch über Nacht im Kühlschrank stehen lassen. Danach sind sie in jedem Fall fertig und die Masse ist ausreichend abgekühlt und fest, um mit ihnen weiterzuarbeiten. Natürlich ist man ungeduldig, wenn man Pralinen selber macht und wissen will, ob sie gelungen sind. Aber eins ist sicher: Wenn sie nicht lange genug auskühlen durften, sind sie noch zu flüssig, wenn man sie weiter dekorieren will. Da die Verschönerung der nächste Schritt ist, muss die Masse Festigkeit bieten, um die Dekoration halten zu können - und die erreicht sie nur durch eine ausreichende Auskühlung.

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