Pralinenfüllung selber machen


individuelle Pralinen selber machen Für die Füllung von Pralinen sind nahezu keine Grenzen gesetzt und die Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Geschmacksnuancen sind unendlich. Ob süß, nussig, fruchtig oder vielleicht sogar mit Alkohol – bei der Herstellung von Pralinenfüllungen ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Nussfüllungen

Je nach Belieben kann zum Füllen der Pralinen zum Beispiel auf altbewährtes, wie Marzipan oder Nougat, zurückgegriffen werden. Für eine Nougatfüllung wird die Nougatmasse vorsichtig im Wasserbad geschmolzen, leicht abgekühlt und anschließend in die Schokoladenhohlkörper gefüllt. Mit gehackten und leicht angerösteten Haselnusskernen oder Haselnusskrokant kann eine Nougatfüllung interessant variiert werden, da die Nüsse der Praline den richtigen „Biss“ verleihen. Für eine Füllung mit Marzipan muss die Marzipanrohmasse mit etwas Puderzucker verknetet werden. Hierbei können noch verschiedene Aromen, beispielsweise durch die Zugabe von Orangenschalen, hinzugefügt werden. Auch eine Kombination von Marzipan mit Pistazien oder ganzen Mandeln ist sehr reizvoll.

Fruchtfüllungen

Wer es lieber fruchtig mag, kann sich an einer Pralinenfüllung mit Früchten versuchen. Hierbei eignen sich kandierte oder eingelegte Früchte besonders gut. Eine recht günstige Alternative sind selbst eingelegte Rumrosinen, die besonders gut mit dunkler Schokolade harmonieren. Auch Amarenakirschen in Kombination mit weißer Schokolade eignen sich hervorragend zum Füllen von Pralinen. Zitronen- oder Orangenschalen geben jeder Pralinenfüllung noch einen aromatischen Kick, allerdings sollte hierfür ausschließlich Bio-Obst verwendet werden. Des Weiteren kann man mit Konfitüre oder Marmelade jeder Kreation noch den letzten Pfiff geben.

Pralinen mit Alkohol

Eine besondere Note entsteht bei der Zugabe eines alkoholischen Getränks oder durch Sirup. Hierfür wird die jeweilige Flüssigkeit in die geschmolzene Schokolade eingerührt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass der feine Geschmack der Schokolade nicht übertüncht wird. Deshalb sollte man sich bei der Zugabe vorsichtig an das Endergebnis herantasten. Aber mit ein wenig Geschick lassen sich so Pralinenfüllungen herstellen, die beispielsweise nach Ihrem Lieblingslikör oder nach Kaffee schmecken.

Ganache-Pralinenfüllung

Eine besonders feine und cremige Alternative zum Füllen von Pralinen ist die so genannte Ganache (siehe Rezept für Pralinenfüllung. Sie wird auch als Pariser Creme bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus Schokolade und Sahne, unter die je nach Bedarf und Geschmack auch etwas Butter gerührt wird. Für Pralinen eignet sich das Mischungsverhältnis von zwei Teilen Schokolade zu einem Teil Sahne am besten. Zur Herstellung einer Ganache wird die Sahne erhitzt und die Schokolade, sowie gegebenenfalls etwas Butter, darin geschmolzen. Anschließend wird die Masse vorsichtig gerührt, bis sich die einzelnen Komponenten verbunden haben. Nachdem die Masse abgekühlt ist, kann sie entweder aufgeschlagen oder direkt weiter verarbeitet werden. Eine Ganache kann ebenfalls hervorragend mit verschiedenen Aromen angereichert werden.

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