Vorbereitung zur Schokolade


Mit der selbstgemachten Schokolade wird für einige Naschkatzen bestimmt ein kleiner Traum wahr. Endlich können die Zutaten kombiniert werden, welche man schon immer auf seiner Schokolade haben wollte. Mit ein wenig Know-How, den richtigen Utensilien, Geduld und Kreativität steht den Schokoladen-Träumen nichts mehr im Wege. Schokolade selber machen

Was wird benötigt?

Sauberkeit und Vorbereitung sind bei der Schokoladenherstellung die halbe Miete. Wenn die Schokolade einmal geschmolzen ist und es schnell gehen muss, dann sollte alles griffbereit sein. Die folgenden Utensilien sind notwendig für die Verarbeitung von einer Sorte Schokolade. Wer sich gleich an mehrere Sorten wagen möchte, der benötigt je Sorte ein weiteres Set bestehend aus:

  • kleinen Kochtopf
  • Metallschüssel
  • Schneebesen
  • Löffel
  • digitales Küchenthermometer
  • Schokoladenform
  • Schälchen
  • Küchentuch

Die Schälchen sind optional. Für jede (Dekorationszutat)(http://www.chocri.de/wissensbereich/schokolade-selber-machen/schokolade-dekorieren/) oder Füllung kann ein Schälchen verwendet werden. Das Küchenthermometer ist ebenfalls optional, wobei es ein sehr nützliches Hilfsmittel ist. Mit einem gewöhnlichen Fieberthermometer kann die Temperatur der Schokolade nämlich nicht zuverlässig gemessen werden. Alternativ tupft man sich die abgekühlte Schokolade an die Lippe. Wenn sie sich nicht mehr warm anfühlt, dann kann sie verarbeitet werden.

Zutaten

Hier kann man richtig kreativ werden. Die Zutaten geben der Schokolade ihren Geschmack, Charakter und Charme. Es macht mindestens genau so viel Spaß die Zutaten-Kombination für die Dekoration zu überlegen, wie das eigentliche Dekorieren am Ende. Neben der Schokolade kann so ziemlich alles, was schmeckt als Topping (Garnierung) verwendet werden. Für Anfänger eignen sich fertige Schokoladen am besten. Genauer gesagt: Kuvertüren. Denn Schokolade gänzlich selber herzustellen aus Kakao, Kakaobutter, Milch und dergleichen, ist ohne Hilfsmittel und Gerätschaften mehr als schwierig. Zumindest, wenn man auf den typischen Schokoladengeschmack viel wert legt. Neben der handelsüblichen Kuvertüre können auch Schokoplättchen speziell für die Schokoladenherstellung verwendet werden. Wer den Geschmack einer namenhaften Tafelschokolade liebt, kann selbst diese verwenden. Kuvertüre gilt jedoch als besonders hochwertig und natürlich, weil sie ausschließlich Kakaobutter als Fettanteil beinhaltet.

Reihenfolge – wie geht man vor?

Das Zubehör sollte sauber und griffbereit sein. Als erstes kann die Schokolade gehackt werden. Dann kommt sie in der Metallschüssel aufs heiße Wasserbad. Nun können die Zutaten gleich neben der Form bereitgestellt werden. Das Thermometer kommt zum Einsatz sobald die Schokolade geschmolzen ist und während des Abkühlvorgangs. Die Messspitze sollte nach jedem Eintunken gesäubert werden. Sobald die Schokolade die richtige Verarbeitungstemperatur erreicht hat, wird sie vom Wasserbad gehoben (mit dem Küchentuch den Boden abwischen) und in die Formen gefüllt. Nun werden die Zutaten aufgestreut. Hier muss zügig und sauber gearbeitet werden, da die Schokolade schnell antrocknet. Nach der Auskühlzeit ist sie endlich fertig.

Schokolade selber machen - Jetzt kreieren