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Warum das Eis nicht wieder zurückkommt

am 23.03.2012

Schon im ersten Sommerloch von chocri im Jahr 2009 kam uns die (Schnaps-) Idee als Ergänzung zur individuellen Schokolade auch individuelles Eis anzubieten. Im Sommer 2011 sollte es dann endlich soweit sein und das Eis an den Start gehen. Mit den Vorbereitungen begannen wir bereits Ende 2010. Bekannte und Freunde, die wir in dieser Phase nach Ihrer Meinung gefragt haben, fanden die Idee toll und auch die ersten Geschmacksproben überzeugten.

individuelles_EisDie größte Herausforderung in der Vorbereitung war der Tiefkühltransport. Schließlich mussten wir ja garantieren, dass das Eis auch noch gefroren bei unseren lieben Kunden ankommt. Wir haben also Versandtests mit allen möglichen Verpackungen gemacht: Kühlboxen, Styroporboxen oder Kühltaschen zusammen mit Kühlakkus mit Gel oder Wasser gefüllt oder auch Trockeneis haben wir getestet. Am Ende haben wir uns für die Styroporbox mit Trockeneis entschieden, weil das die einzige Möglichkeit war, das Eis über die 2 Tage Postlaufzeit gefroren zu halten. Der Nachteil der Lösung war, dass allein die Box und das Trockeneis bereits mehr als 5 Euro gekostet haben. Dazu kam noch das Versandporto.

Nach einem 3/4 Jahr Planung sind wir dann endlich im Juli 2011 gestartet. Die ersten Reaktionen der Kunden auf die Idee sein individuelles Eis zu bestellen waren (fast) alle positiv. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass Bestellwillige vom hohen Versandpreis abgeschreckt wurden. Trotzdem wir den Versandpreis künstlich niedriger gemacht haben, betrug dieser immer noch 7,90 Euro. Wir versuchten dennoch unser Glück und haben Werbung für unser individuelles Eis gemacht. Dadurch ist auch das Team von Galileo auf uns aufmerksam geworden, die schließlich einen Film über das Eis gedreht haben. Trotz großen Galileo-Berichts, Newsletterversand, Werbung auf facebook und auf vielen anderen Kanälen haben wir gerade einmal 2.000 Eispackungen innerhalb von 6 Monaten absetzen können. Der Aufwand für diese 2.000 Eis war dafür umso größer. Gerade der Versandbereich hatte sehr unter dem Tiefkühltransport zu leiden. Jeden zweiten Tag musste z.B. "frisches" Trockeneis(Wikipedia) bestellt werden, um nicht zu viel Trockeneis verdampfen zu lassen.

Als Fazit können wir sagen, dass es eine tolle Erfahrung war so ein neues Produkt mit so vielen Herausforderungen zu testen. Wir haben dabei wirklich viel gelernt – auch, dass neue Produkte nicht immer auch wirtschaftlich funktionieren müssen. Wir werden uns davon aber natürlich nicht abschrecken lassen und weiter innovativ Produkte entwerfen.

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