Ostern – das Fest zur Auferstehung von Glauben und Frühling

Bei Jesus, Maria und Josef: Wie, wann und warum feiern wir Ostern?


Ostern, man mag es kaum glauben, ist zumindest in der westlichen und christlichen Welt streng genommen das wichtigste Fest. Sein Stellenwert und seine Bräuche überwiegen historisch betrachtet sogar noch die der Feier von Weihnachten. Wenngleich das Weihnachtsfest das heute deutlich größere und von Familien und Kindern wesentlich ausschweifender gefeierte Geschenkfest jedes Jahr ist. Im Kirchenjahr, so heißt es, sei Ostern das höchste Fest.

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Zum modernen Osterfest schreiten nicht nur die Gläubigen innerlich dem Heiland gedenkend – privat und in der Kirche – von der Entsagung zur Fülle oder vom Leid zur Freude. Vor allem für die Familie und die Kinder ist Ostern jedes Jahr ein großer Spaß. Die Menschen tauschen frohe Osterwünsche aus. Im frühlingshaften Gras sind bunte Ostereier versteckt. Die beliebte Suche danach erfreut Groß und Klein. Und der leckere Osterhase grüßt schelmisch grinsend aus dem Osternest.

„Ostern ist heute gleichermaßen ein großes Fest für die Christen und ebenso für alle, die im März oder April gerne fröhlich die Auferstehung des Frühlings und die pure Lebensfreude feiern.“

Andernorts gesellen sich zu den bunt bemalten Ostereiern und köstlichen Osterhasen hinzu auch noch weitere verschiedene Osterbräuche wie etwa Osterlamm, Osterküken oder Osterfeuer. Ostern hat viele Facetten. Der Frühling naht. Die Tage werden wieder merklich länger. Licht, Natur und Lebensenergie erwachen aus dem Winterschlaf. Frühlingshaft grüßt allerorten die Lebensfreude.

Doch der Frühling ist der Überlieferung der Ostergeschichte zufolge nur die saisonale natürliche Unterstützung des Festes. Denn eigentlich feiern wir an Ostern das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Verkürzt zusammengefasst steht Ostern für das Symbol, wie Jesus – der Messias – das Leiden und Sterben am Kreuz hinter sich ließ, wie er durch das Leben den Tod besiegte. Ostern symbolisiert den Gläubigen, dass es im Glauben auch für sie ein Leben nach dem Tod gäbe.

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Was bedeutet der Name Ostern?


Ostern ist also nicht nur Frühlingsbote und Geschenkfest mit lustigen Osterbräuchen. Ostern ist in jeder Hinsicht ein Zeichen, ein Symbol und die Zeit von Aufbruch, Trost und Glückseligkeit für Christen und zunehmend auch Nicht-Christen. Ostern ist lebensbejahend. Der Tod kann uns mal und dank Jesus wortwörtlich kreuzweise. Relativ unabhängig von Brauchtum und Geschichte zu Ostern und doch damit verbunden scheint übrigens die Herkunft des Begriffs Ostern zu sein. Sein Ursprung ist nicht vollends geklärt.

Einige Quellen meinen, das Wort leite sich volkstümlich her von der germanischen Frühlingsgöttin „Ostara“. Andere verweisen auf den gallo-fränkischen Ausdruck „Ausro“ für „Morgenröte“, welcher sich eventuell an den Ostermorgen oder wiederum an ein heidnisches Frühlingsfest anlehne. Dieser Name „Ausro“ könnte sich im Altenglischen dann zu „Ä‘ostre“ oder „Ä‘astre“ und im Althochdeutschen zu „Äst(a)ra“ weiterentwickelt haben.

„Irgendeine Erklärung für den Begriff Ostern müssen Erwachsene ja haben, wenn Kinder fragen. Dann braucht es mehr als bunte Eier. Dann ist Hintergrundwissen das, was gefeiert wird."

Wieder andere Überlieferungen halten es für möglich, dass der Name Ostern vom alten germanischen Wort „aus-tra“ herrühren könnte. Denn das meint das „Schöpfen von Wasser“ und könnte in Verbindung zur traditionellen christlichen Tauffeier in der Osternacht stehen. Oder womöglich ist der Name aber auch nur Ergebnis eines Übersetzungsfehlers?

Die lateinische Bezeichnung für die Osterwoche – die sog. „Weiße Woche“ oder in Latein „Hebdomada in albis“ – könnte Historikern zufolge nämlich eben mit dem lateinischen Wort für Morgenröte „alba“, im Althochdeutschen „eostarun“, verwechselt worden sein. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich feste Begriffe aus einem Missverständnis heraus einbürgern.

März oder April: Warum wir jedes Jahr Ostern zu einem anderen Datum feiern?


Wie viele schon bemerkt haben, wird Ostern jedes Jahr zu einem anderen Tag und Datum gefeiert. Ostern gehört zu den sog. „beweglichen Festen“. Aber wann ist Ostern? Also wann denn nun genau? Abhängig ist der Ostertermin in erster Linie vom Mond. April, April? Nein, völlig im Ernst. Das im Ursprung christliche Fest richtet sich nach den Gestirnen und nach dem Mondkalender.

An welchem Tag wir Ostersonntag feiern, entscheidet jeweils der erste Frühlingsvollmond. Genau am Sonntag danach ist Ostersonntag (frühestens am 22. März, spätestens am 25. April). An den Wochentagen im Kalender zuvor wiederum steht zunächst – sowohl katholisch als auch evangelisch – die sog. „Karwoche“ an. Diese beginnt mit dem Palmsonntag, dem Sonntag vor dem Ostersonntag. In der evangelisch-lutherischen Kirche wird die Karwoche auch „Stille Woche“ genannt.

In jener Karwoche vor Ostersonntag folgen dann Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag. Auf den Tag im Kalender nach Ostersonntag folgt der Ostermontag. Nach dem Ostertermin, bei dem Passions- und Fastenzeit enden, beginnen laut christlichem Brauch die 50 Tage der österlichen Freudenzeit. Diese enden schließlich zu Pfingsten nach dem Pfingstsonntag am Pfingstmontag.

„Wann wir dieses Jahr das Osterfest und seine Feiertage feiern? Moment, da muss ich erstmal rechnen. Was sagt mein Kalender?“

Der Frühlingsanfang, von dem aus jener erste Frühlingsvollmond abgezählt wird, ist übrigens ebenfalls ein rein kirchliches Datum. Der religiöse Frühlingsanfang weicht sowohl vom meteorologischen (1. März) als auch vom astronomischen und kalendarischen (19.‑21. März) ab. Der religiöse Frühlingsanfang ist bewusst statisch auf den 21. März festgelegt.

Geschichtlich fest verbunden mit dem Datum des Osterfests und daran ausgerichtet ist obendrein das jüdische Pessachfest. Es orientiert sich daran, weil sich laut „Neuem Testament“ zu jenem Datum die sog. „Heils-Ereignisse“ der allergrößten Bedeutung von Kreuzigung und Auferstehung Jesus Christus zugetragen haben sollen. Zudem ist das Pessach-Fest deutlich älter als Ostern.

Und um die Terminwirren vollends komplex zu machen, unterscheidet sich der Ostertermin von Westkirche und Ostkirche ebenfalls noch voneinander. Ursächlich dafür ist die seit 1582 geltende Einführung des gregorianischen Kalenders durch Papst Gregor XIII. Denn die Ostkirchen blieben seinerzeit anders als die Westkirchen eben beim älteren julianischen Kalender. Deshalb weichen die Termine für das Osterfest in West und Ost heute klar voneinander ab. Teils wird um bis zu fünf Wochen früher oder später gefeiert.

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Und wenn es für die Feiertage von Karfreitag bis Ostermontag noch ein wenig Schokolade mehr sein darf...

Weil wir das Fest lieben: Ostern in der Kunst feiern!


Ostern und sein Brauchtum inspirierten seit jeher viele Künstler, Dichter und Kunstschaffende. Besonders die Themen Ostermorgen und Auferstehung Jesu Christi regten viele Künstler an. Aber auch das christliche Abendmahl am Gründonnerstag oder der Palmsonntag vor dem Ostersonntag fand und findet bis heute beachtlichen Widerhall in der Kunst.

Ausgewählte Werke bekannter Künstler zu Themen rund um die Feiertage zu Ostern:


  • Literatur: In seinem Werk „Faust I“ lässt Johann Wolfang von Goethe den Protagonisten Faust auf einem Frühlingsspaziergang am Ostersonntag in eine dramatische Szene geraten. Im Zwiespalt zwischen körperlichen und geistigen Bedürfnissen kommt es im berühmten Gedicht „Osterspaziergang“ zum noch berühmteren Ausspruch: „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust…“

    „Am Ostermorgen schwang die Lerche sich auf aus irdischem Gebiet…“ fabulierte der geschätzte deutsche Dichter Friedrich Rückert Mitte des 19. Jahrhunderts zum Osterfest in seinem geläufigen kleinen Ostergedicht „Am Ostermorgen“.

    Ebenfalls in der frühen Mitte des 19. Jahrhunderts verfasste der populäre deutsche Dichter Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der später den Text der heutigen Nationalhymne von Deutschland dichtete, das wunderbare Gedicht „Das Osterei“. Das niedliche Eier-Werk wird bis heute gerne zitiert, zum Beispiel: „Hei, juchhei! Kommt herbei! Suchen wir das Osterei…“

  • Malerei: Nicht ohne Zufall ist „Das Abendmahl“ um Jesus und seine zwölf Apostel am Gründonnerstag, dem Vorabend seiner Kreuzigung, eines der bekanntesten Bilder von Leonardo da Vinci. Während sein berühmtestes Gemälde „Mona Lisa“ seit der französischen Revolution im Louvre hängt, befindet sich diese Malerei noch immer am Originalort. Im Kloster Santa Maria delle Grazie in Mailand füllt es die ganze Nordwand des Refektoriums.

    Apropos Louvre: In den Sammlungen des weltberühmten Museums findet sich bis heute ebenso die Marmorplastik „Die Auferstehung Christi“ des bedeutenden französischen Bildhauers Germain Pilon. Er war übrigens einer der Lieblingsbildhauer der einflussreichen florentinischen Katharina von Medici, die als Frau von Heinrich II. selbst Königin von Frankreich wurde.

    Eine Reihe von zwölf Tafelgemälden namens „Die graue Passion“, mit der Hans Holbein der Ältere gegen Ende des 15. Jahrhunderts die Leidensgeschichte Christi meisterhaft veranschaulichte, hängt seit 2003 in der Staatsgalerie Stuttgart. Jedes der zwölf Gemälde auf den Innen- und Außenseiten zweier Altarflügel zeigt eine Szene aus der Passionsgeschichte. Nur die Szene der Kreuzigung fehlt. Vermutlich war diese Kernszene als Plastik bei geöffnetem Altar als zentrales Element enthalten, ist aber verlorengegangen.

  • Musik: Das wohl berühmteste musikalische Meisterwerk zu Ostern ist und bleibt die „Matthäuspassion“ des unerreichten Altmeisters Johann Sebastian Bach. Uraufgeführt 1727 in der Thomaskirche in Leipzig. Bis heute beeindruckt das Werk die Musikwelt. Es verzaubert Gläubige wie Suchende zugleich. Es bietet musikalisch alles: große Gefühle, Drama, Verrat, ein tragisches Ende und die strahlende Hoffnung, die am Ende sogar über den Tod obsiegt.

    Ebenfalls von großer Popularität, besonders unter Fans der Wiener Klassik, ist bis dato das Werk „Die sieben letzte Worte unseres Erlösers am Kreuz“, echte Passionsmusik von Joseph Haydn. Der Österreicher war bekanntlich nicht nur selbst prädestinierter Komponist und Kapellmeister von Weltrang. Er unterrichtete auch einen gewissen Ludwig van Beethoven. Die Melodie seines „Kaiserliedes“ ist uns zudem bis jetzt auch als die der aktuellen deutschen Nationalhymne zum bereits erwähnten Text von Fallersleben geläufig.

    Unbedingt in diesen musikalischen Oster-Dreiklang größter Bedeutung gehört freilich noch das Oratorium „Messiah“ von Georg Friedrich Händel. Das 1742 im irischen Dublin uraufgeführte Werk ist eines der populärsten Beispiele geistlicher Musik des Abendlandes überhaupt. Von Verheißung über Geburt, Passion, Tod am Kreuz und Auferstehung ist alles drin. Einige Teile wie etwa die Chorkomposition „Hallelujah“ vom Ende aus Teil II gehören bis heute weltweit zu den bedeutendsten musikalischen Werken. Zum Weinen schön!