Osterhase – der Hase, der zu Ostern Eier für die Kinder versteckt

Das österliche Langohr, seine Geschichte und die Aufklärung einiger Irrtümer über ihn


Der Osterhase ist heute ohne Zweifel neben den Ostereiern die bei Kindern beliebteste Ostertradition. Jedes Jahr zu Ostern ist er der Star am Ostertisch oder im Osternest. Der Osterhase sorgt als eines der wichtigsten Ostersymbole vor allem bei den Kleinsten für einen Heidenspaß. Als Kuscheltier, als köstliche Leckerei aus Schokolade oder in natura als wunderbares Erlebnis: Der Osterhase dominiert zu Ostern in fast jeder Familie die Dekoration und auch das Programm.

Osterhasen wie die von chocri sind niedlich und schmecken besonders gut

Tradition und Ursprung besagen, dass das Färben, Bemalen und Verstecken der Ostereier die Aufgabe von Meister Langohr ist. Auch wenn man ihn in Natura nur höchst selten dabei erwischt, wenn er die Geschenke im Garten, auf dem Balkon oder im Osternest versteckt, ranken sich inzwischen viele Geschichten um das beliebte Hoppeltier. Ostern ohne Osterhasen kann man sich gar nicht mehr vorstellen. Und doch gab es das heute zentrale Ostersymbol nicht schon immer.

„Die Ohren gespitzt, gerne auch mal ein Ohr geknickt, bringt der Osterhase mit schlafwandlerischer Sicherheit zu Ostern überall die Ostereier im Ostergras unter. So sagt die Legende.“

Früher standen je nach Region lange Zeit ganz andere Tiere zu Ostern im symbolischen Mittelpunkt. In Bayern brachten Fuchs und Hahn die Ostereier. In Böhmen kam nur der Hahn. In Westfalen dafür kam nur der Osterfuchs vorbei. In Teilen der Schweiz und von Thüringen war der Kuckuck im Ursprung der Star zu Ostern. Was zum Kuckuck? In anderen Teilen Thüringens schwor man auf den Storch als Eierlieferanten. In Tirol wiederum war lange Zeit die Osterhenne ausgesprochen beliebt.

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Woher kommt der Osterhase?


Erstmals erwähnt wurden Osterhasen, übrigens direkt in Zusammenhang mit „Oster-Eyern“, gegen Ende des 17. Jahrhunderts. Laut Quelle berichtete der Frankfurter Arzt Johannes Richier seinem Doktorvater von einem entsprechenden Brauch im süddeutschen Raum, der Pfalz, dem Elsass und aus angrenzenden Regionen in Westfalen.

Nach seiner Schilderung bringt dort jedes Jahr zu Ostern der Osterhase die Eier und würde sie dann in Gärten, im Gras oder im Gebüsch verstecken. Dann müssten sie unter dem herzhaften Gelächter der Erwachsenen von Kindern gesucht werden. Der Autor stellte das Brauchtum objektiv als lustige Fabel dar, mit der man die Einfältigen und Kinder narrt.

Dass sich ausgerechnet der Brauch bei all den vielen Osterbräuchen schließlich derart erfolgreich überall in der Welt weiterentwickelte, hat vermutlich mehrere Gründe. Die griffen aber eher zufällig Hand in Hand. Zum Beispiel meinen Kulturwissenschaftler, dass neben der natürlichen Fruchtbarkeit der Hasen vor allem die Herstellung von günstigen Schokoladen-Osterhasen ab dem 19. Jahrhundert durch die industrielle Erzeugung billigen Rübenzuckers eben wesentlich begünstigt wurde.

„Hasen als Tiere der Fruchtbarkeit, Agilität und Flucht. Schlau, schnell und sicher erreichen sie ihr Ziel. Eier als Tier werdende Symbole der Kraft neuen Lebens. Beide Symbole passen wie Deckel auf Topf zu Ostern und Frühling.“

Andererseits hat der Hase zu Ostern schon lange eine feste Bedeutung in der christlichen Liturgie. Sehr berühmt ist etwa das sog. „Dreihasenbild“, das drei springende Hasen in Kreisform darstellt. Man findet dieses Symbol heute noch auf vielen Kirchenfenstern und in Wappen abgebildet oder in historischen Mosaikböden eingebettet. Es soll zudem ein Symbol für die Heilige Dreifaltigkeit sein.

Außerdem spielte wohl einmal mehr noch ein „Übersetzungsfehler“ alter Schriften eine Rolle. Der Heilige Hieronymus zum Beispiel übersetzte eine alte Bibelstelle zum Thema Ostern sehr frei mit kleiner Hase bzw. Häschen, obwohl eigentlich von einer Art dem Meerschweinchen ähnlichen Wüstendachs die Rede war. Dieser Fehler war kein Zufall. Sein Woher hatte eine handfeste Bedeutung.

Denn der Hase war seit der Spätantike schon ein Symbol für den schwachen Menschen. Eben dieser suchte in der christlichen Ikonografie schließlich seine Zuflucht im Felsen Jesus Christus. Hätte der ursprüngliche Wüstendachs das Thema im übertragenen Sinne ebenfalls symbolisieren können, würden wir heute als Mythos zum Fest womöglich den Osterdachs bei uns zuhause begrüßen.

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Osterhase schlägt Weihnachtsmann: Jedes Jahr werden 70. Mio. Stück mehr Hasen als Santas produziert
Fake-News korrigiert: Hasen und Kaninchen können sehr wohl mit geschlossenen Augen schlafen


9 Fakten zum Brauchtum des Osterhasen mit nützlichem Wissen, wenn Kinder neugierig fragen:


  1. Der Glaube an den Osterhasen ist für Kinder nützlich und wichtig. Kinderpsychologen sind sich weitgehend einig, dass die Illusion die Fantasie der Kinder anrege und deren kognitive Entwicklung stärke. Allerdings sollten später durch die Familie auch kritische Fragen und Zweifel an der Geschichte unterstützt werden. Damit letztlich der Glaube an den Osterhasen und die Ostereier von alleine verschwindet.

  2. International wurde der Osterhase durch deutsche Auswanderer verbreitet. Inzwischen ist er außerhalb von Europa ebenfalls sehr erfolgreich. Vor allem in den USA hat er schon und gewinnt immer noch an Popularität. In Australien wird der Oster-Hase gerne durch ein sog. „Oster-Bilby“ begleitet. Damit soll auf die vom Aussterben bedrohte Tierart des sog. „Kaninchennasenbeutlers“ aufmerksam gemacht werden.

  3. Osterhase schlägt Weihnachtsmann: Zumindest gilt das, wenn es nach der Anzahl der jährlich in Deutschland produzierten Schokoladenfiguren geht. Das ist zwar etwas verwunderlich, denn Weihnachten gilt ansonsten als das wesentlich größere Geschenkfest. Allerdings hat der Osterhase beim Naschen die Nase vorn. Schon seit Jahren werden laut Statistik jedes Jahr ca. 70 Mio. Hasenfiguren mehr hergestellt als Weihnachtsmannfiguren.

  4. Apropos Hasen und Kaninchen: Gerade im englischsprachigen Raum überwiegt die Bezeichnung „Easter Bunny“ gegenüber der korrekten Übersetzung „Easter Hare“. Deshalb verwechseln viele Amerikaner, Briten und Australier den Osterhasen mit einem Osterkaninchen.

  5. Die Unterschiede zwischen Hasen und Kaninchen sind aber teils frappierend. Beide gehören zwar zur Gruppe der Hasenartigen und sind sehr fruchtbar beim Liebesleben und Nachwuchszeugen. Dann hören die Gemeinsamkeiten aber auch fast schon auf. Beispielsweise leben Kaninchen sehr gesellig und in Bauten unter der Erde. Hasen dagegen sind eher Einzelgänger und leben eher oberirdisch.

  6. Angeblich soll der Hase zudem ein Symbol für Jesus Christus sein, weil er aufgrund fehlender Augenlider immer mit offenen Augen schlafe, so dass er besser über die Seinen wachen könne. Wie der Heiland eben. Doch das ist falsch! Hasen haben sehr wohl Augenlider, nur sehr kurze. Kaninchen sowieso, sogar gleich mehrere verschiedene. Hasen und Kaninchen haben biologisch einfach nur einen leichten Schlaf und eine sehr kurze Tiefschlafphase.

  7. Nicht zu verschweigen ist bei den Kuriositäten die gerne erzählte witzige Version der Herkunft des Osterhasen durch einen Backunfall. Angeblich hätte irgendwann nämlich mal eine Hausfrau ein Ostergebäck für die Familie gebacken. In der Hitze des Ofens hätte sich dies aber so seltsam verformt, dass anstelle des gewünschten Osterbrotes ein Osterhase herauskam. Wirkliche Quellen außer der sog. „stillen Post“ gibt es für diese hübsche Mär aber nicht.

  8. Der Hase ist seit jeher ein sehr beliebtes Motiv in Kunst und Kultur. Viele Kulturen maßen ihm diverse Bedeutungen zu. Grundsätzlich fällt auf, dass Hasen immer wieder mit Mondgottheiten oder als deren Begleitung in Verbindung gebracht wurden. Die alten Germanen, Japaner, Koreaner, Perser, Mamelucken und Chinesen sind beste Beispiele dafür. Stets verkörperte der Hase dabei Themen im Zusammenhang aus Jahreszeitenwechsel, Frühling, Wiedergeburt und Auferstehung.

  9. Der Osterhase als Rekordjäger: Fast vier Tonnen wog der größte Schokohase der Welt. Laut Guinness Buch der Rekorde brachte der weltweit größte und schwerste Osterhase genau 3.850 kg Gewicht Schokolade auf die Waage. Das Ereignis begab sich im April 2014 zu Ostern während eines Schokoladenfests in der südbrasilianischen Kleinstadt Gramado in Rio Grande do Sul.

Clevere Tipps, wenn sich der Osterhase doch mal beim Geschenk vertut


Es kann schon mal vorkommen, dass Oma sich wieder nicht gemerkt hat, wer Marzipan mag und wer lieber auf Nougat steht. Oder, dass Opa anstatt einen schönen Osterhasen aus Vollmilch-Schokolade unters Gras zu legen, schon wieder zum Schoko-Artikel aus Zartbitter greift. Vielleicht war auch das kleine Präsent für die Kinder nicht ganz das richtige Geschenk, weil schon vorhanden oder eben einfach daneben.

Alles kein Problem, kann passieren! Sich zu ärgern oder schlechte Stimmung zu verbreiten hilft nichts. Auch nicht, wenn es menschlich ist. Und schon gar nicht, wenn draußen die süße Sonne im frühen Frühling lacht. Nichts ändert sich durch Ärgern. Lass Dir von solchen Bagatellen nicht die gute Stimmung zu Ostern vermiesen. Bleib locker und höflich, gerne mit einem vielsagenden Kommentar. Nimm’s mit Humor!

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9 lustig souveräne Danksagungen könnten in etwa so lauten, jeweils mit einem gesprochenen (fett gedruckten) und einem gedachten (kursiven) Teil:


  • Wow, diese Ostereier schmecken bestimmt super lecker, Dankeschön! Nur nicht mir und zwar schon seit 30 Jahren nicht. Ich werde sie nach Ostern heimlich entsorgen oder: Möchtest Du auch mal probieren?

  • Oh wunderbar, das sind ja lustige Deckchen! Die legen ich zu den 100 anderen in die Schublade. Dann kann ich beim Kaffeetisch, wenn Oma und Opa wieder vorbeikommen, noch besser variieren.

  • Lässiges Teil und wie schön bunt es eingepackt ist! Bloß brauch ich das Zeug aus dem Mittelalter leider überhaupt nicht. Aber vielleicht kann ich es ja noch irgendwie anders einsetzen oder zumindest die Verpackung. *Seufz*

  • Ausgerechnet das wollte ich immer schon haben. Vielen, vielen Dank! Mit Betonung auf „wollte“. Denn ich brauche es jetzt schon seit 10 Jahren nicht mehr. Ich habe das Hobby längst aufgegeben.

  • Oh Danke, so etwas habe ich ja noch nie gesehen! Und ich hätte es auch nicht unbedingt sehen müssen. Wenn sich kein Nachbar oder Freund findet, dem es gefällt, gefällt es wohl nur der Mülltonne.

  • Herzlichen Dank! Das ist ja wirklich schön, dass Du das noch bekommen hast. Und ich habe so gehofft, dass Du es nicht mehr bekommst. Ich fand es schon beim ersten Anblick echt hässlich. Hätte ich doch nur die Eier, ehrlicher zu sein.

  • Das ist ja eine tolle Klamotte und dieses herrliche Knallrot! Als ob ich knallrote Pullover tragen würde. Naja, dann freuen sich das knallrote Kreuz und der Kleidercontainer.

  • Boah, das kann ich gut gebrauchen. Damit wollte ich schon immer anfangen! Ganz lieben Dank! Verdammt, jetzt fehlt mir künftig die Ausrede, warum ich es wieder nicht getan habe.

  • Wunderbares Geschenk, sehr schön, vielen Dank für diesen tollen Artikel! Besonders die Metallhaken sind großartig. Und genau die kriegen im Sommer auch eine andere großartige Verwendung, die nicht so kitschig wie der Rest ist.