Weihnachten – Ideen, Tipps und Hintergründe zum heiligen Fest

Warum wir Weihnachten feiern und wie wir die Festtage begehen

Wenn Weihnachten richtig festlich werden soll, hat jeder Mensch seine eigenen Vorstellungen. Das Fest der Feste ist noch vor Ostern die am aufwendigsten zelebrierte Feierlichkeit unter den Geschenkfesten jedes Jahr. Neben zahlreichen klassischen Traditionen, die viele Christen und auch immer mehr Nichtchristen ehren, gibt es ebenso eine Vielzahl individueller Bräuche.

Weihnachten mit Schokolade von chocri als Geschenk für die Weihnachtszeit

Eine stimmungsvolle Weihnachtsdeko, selbst gemachte oder sorgsam ausgewählte Geschenke, liebevolle Rezepte von Weihnachtsplätzchen in der Weihnachtsbäckerei, der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt oder der Weihnachtsbaum als Blickfang inmitten der Aktivitäten vor und zu den Festtagen sind nur einige der für viele Menschen wichtigsten Zutaten für eine herrliche Adventszeit.

„Zu Weihnachten muss es menscheln, besinnlich zugehen. Dieser Brauch ist allen heilig, den Christen sowie den Nichtgläubigen. Insofern ist es wirklich ein heiliges Fest für jeden.“

Weihnachten macht sich jeder selbst so richtig schön. Und freilich gibt es einiges vorzubereiten. Wer am Weihnachtsabend zum Beispiel Lieder singen möchte, sollte mit den Kindern vorher ein paar hübsche Weihnachtslieder üben. Apropos Kinder: Wenn die lieben Kleinen fragen, warum wir Weihnachten überhaupt feiern, ist Sattelfestigkeit in punkto Weihnachtsgeschichte von Vorteil.

Zudem sollten die Wunschzettel und Weihnachtsgrüße rechtzeitig verfasst sein, damit sie pünktlich an den Weihnachtsmann, sein „offizielles“ Weihnachtspostamt oder liebe Familienmitglieder rausgehen. Das weckt große Freude und zeigt Respekt, Liebe und Zuneigung. Außerdem beschert es später die perfekten Wunschgeschenke, wenn die Zeit von Heiligabend und Christkind gekommen ist.

Liebe und süße Schoko Geschenke zu Weihnachten

Wie wir Weihnachten vom 24. bis 26. Dezember heute feiern

Technisch in Zahlen gießen oder nach Schema F prüfen, ob man im Vorfeld an alles gedacht hat, ist zu Weihnachten so gut wie unmöglich. Weihnachten ist fürwahr ein heiliges Fest. Und wie jedes echte heilige Fest beruht Weihnachten im Grunde auf inneren Werten. Das gilt selbst dann noch, wenn der eine oder andere Mensch dafür einen eher ritualisierten oder inszenierten Ausdruck findet.

Weihnachten ist das Fest von Jesu Geburt. Weihnachten ist das Fest der Familie. Weihnachten ist das Fest der Liebe. So lautet zumindest die moderne Dreifaltigkeit des Weihnachtsfestes. Jeder gläubige Christ weiß natürlich, dass mit echter religiöser Dreifaltigkeit nach christlicher Theologie die Wesenseinheit Gottes in drei Personen – Gottvater, Sohn Gottes und Heiliger Geist – gemeint ist.

Doch ob streng, eher weniger streng oder vielleicht gar nicht (mehr) gläubig, feiern die Menschen mit großer Begeisterung Jahr für Jahr das Weihnachtsfest und seine Feiertage. Dazu zählen insbesondere die schöne besinnliche Adventszeit, das Fest zum Nikolaus am 6. Dezember und selbstverständlich das eigentliche Weihnachtsfest vom 24. bis zum 26. Dezember.

Welche Bestandteile für viele Menschen in Deutschland heute fest zur Tradition der Weihnachtszeit dazugehören:

  • Advent: Die Adventszeit ist eine ganz besondere Zeit. Es sind die Wochen jedes Jahr, in denen sich viele Menschen mit besinnlichen und vertrauten Bräuchen feierlich auf das christliche Hochfest des Jahres, auf Christi Geburt, kurzum auf Weihnachten vorbereiten. Der Begriff Advent rührt vom lateinischen „Adventus“ her.

    Grob übersetzt bedeutet der „Ankunft“ und meint eben die Ankunft des Jesus von Nazareth aus Galiläa, die Menschwerdung Gottes vor mehr als 2.000 Jahren. Vier Adventssonntage gehen dem Weihnachtsfest voraus. So hat es Papst Gregor im 7. Jahrhundert für die heutige moderne Form der Adventszeit verfügt. So hat es sich als Tradition eingebürgert.

    Zu den beliebtesten Formen der Freude oder besser Vorfreude auf Weihnachten zählen zum Beispiel der Adventskranz oder der gerade bei Kindern noch populärere Adventskalender. Die Ideen, die schöne Adventszeit zu feiern, weichen von Familie zu Familie leicht ab. Eines ist aber all diesen Ideen gleich: Sie stimmen wunderbar auf das Weihnachtsfest ein!

Schöne und leckere Adventskalender

  • Weihnachtsmarkt: Zu diesen Bräuchen der emotionalen Einstimmung auf Weihnachten zählen ebenfalls die Weihnachtsmärkte. Von Deutschland bzw. dem deutschen Sprachraum aus eroberte diese Tradition den Globus. Heute gibt es überall auf der Welt Weihnachtsmärkte, allein in Deutschland angeblich jedes Jahr mehr als 2.500 an der Zahl.

    Je nach lokaler Tradition von Stadt oder Dorf heißen sie Weihnachtsmarkt, Adventsmarkt oder auch Christkindlesmarkt. Regionale Eigennamen wie etwa Printenmarkt, Striezelmarkt oder Wenzelsmarkt sind ebenso üblich. Angeboten werden Produkte der Weihnachtsdeko, des Kunsthandwerks, Geschenke und Geschenkideen sowie weihnachtliche Getränke. Und nicht zu vergessen: köstliche Weihnachtsartikel aus Backwerk, Süßigkeiten und Schokolade!

    Die beiden ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland stehen in Bautzen und Dresden, beides Städte in Sachsen. Den kleineren Bautz‘ner Wenzelsmarkt gibt es nachweislich seit 1384. Die Geschichte des größeren Dresdner Striezelmarktes reicht bis ins Jahr 1434 zurück. Der wohl bekannteste deutsche Weihnachtsmarkt, der Nürnberger Christkindlesmarkt, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1628 zurücklangen, erscheint dagegen schon fast als Jungspund.
  • Nikolaustag: Das kleine Geschenkfest vor dem großen Geschenkfest, das auf den Heiligen Bischof Nikolaus von Myra zurückgeht, erfreut sich nicht minder langer Beliebtheit wie Weihnachten selbst. Vor allem Kinder lieben den Nikolaus, der traditionell am Nikolaustag zum 6. Dezember vorbeischaut. Er ist ihr Freund.

    Besonders schätzen Kinder an seinem Feiertag den mit Süßigkeiten, Schokolade und kleinen Nikolausgeschenken gefüllten Nikolausstiefel oder die ebenso verführerisch befüllte Nikolaussocke. Freilich gibt es vom gütigen und sanften Gabenbringer nur für diejenigen Kinder Geschenke, die übers Jahr schön brav waren und ihre Schuhe gut geputzt haben.

    Wie auch zu Weihnachten sind zum Nikolaus ebenfalls Nikolausgrüße und Nikolausgedichte liebe, lebendige und geschätzte Bräuche. Gerne singen die Feiernden auch gemeinsam Nikolauslieder. Figur und Fest zum Nikolaus stimmen mit Güte, Gerechtigkeit und menschlicher Wärme so richtig schön aufs weihnachtliche Christfest und die Christnacht ein.

Einzigartige Schoko Geschenke zum Nikolaustag

  • Weihnachtsbäckerei: Jedes Jahr wieder wird zu Weihnachten gebacken, was das Zeug hält. Plätzchen, Lebkuchen und Zimtsterne sind die Klassiker. Aus Lebkuchen entstehen sogar ganze Häuser. Das beliebte Lebkuchenhaus schmeckt nicht nur gut. Es ist in vielen Familien auch fester Bestandteil der Weihnachtsdeko und bieten viel Platz für Ideen und Kreativität.

    Selber backen gemeinsam mit den Kindern ist selten so en vogue wie zu Weihnachten. Natürlich gehören auch feine Rezepte für Pralinen, Schokolade und Konfekt zur Weihnachtsbäckerei. Auf hübsch gestalteten weihnachtlichen Naschtellern finden sie sich schließlich alle wieder: die köstlichen Weihnachtsleckereien!
  • Weihnachtsbaum: Der festlich geschmückte Baum zum Fest – der Tannenbaum – gehört ebenso für viele Feiernde fest zum Weihnachtsritual dazu. Anfang bis Mitte Dezember findet der Weihnachtsbaum seinen Festplatz im Wohnzimmer, Kinderzimmer oder Büro. Und beim Schmücken mit schönem Baumschmuck hat jeder so seine eigenen Ideen und Präferenzen.

    Kugeln, Sterne, Spitzen und Lichterketten, dazu noch ein paar individuelle Anhänger oder anderer Weihnachtsschmuck. Kein Weihnachtsbaum gleicht dem anderen. Das ist gut so. Viele setzen farblich auf Rot, Gold und Grün. Aber auch ausgefallenere Designstücke in Blau, Weiß oder Silber sind beliebt. Von pompös bis zurückhaltend „hygge“, erlaubt ist was gefällt.

    Der perfekte Weihnachtsbaum ist für die meisten Menschen eine dicht gewachsene stattliche Nordmanntanne. Kräftige Äste, schöne Pyramidenform, frisches Grün: So verströmt der Baum seinen besten weihnachtlichen Tannenduft über lange Zeit. So geht Deko. In manchen Wohnzimmern steht der Weihnachtsbaum stolz bis Anfang Januar.
  • Weihnachtsmusik: Gemeinsam singen und musizieren oder zumindest mitsingen ist ebenfalls eine beliebte Weihnachtstradition. Ob „Stille Nacht, heilige Nacht“, „O Tannenbaum“, „Leise rieselt der Schnee“ oder „Fröhliche Weihnacht überall“: Es gibt jede Menge klassischer Weihnachtslieder, die jedes Jahr wieder gerne gesungen werden.

    Es ist deutlich zu hören, wenn die Weihnachtszeit ran ist. Besonders für die Kinder gehört das gemeinsame Singen und Musizieren zu den Highlights an jedem Weihnachtsfest. Fröhlich singen lassen sich Weihnachtslieder prima vom Beginn des Advents an bis hin zu den Weihnachtsfeiertagen.
  • Christmette: Und fröhliches Singen gehört freilich auch fest zur Idee und zur Tradition des weihnachtlichen Gottesdienstes. Selbst Menschen, die das restliche Jahr über nur noch selten in der Kirche zu finden sind, genießen diesen Brauch. Weihnachtsgottesdienst und Christvesper zur innigen Andacht an die Geburt Christi haben ihren festen Platz zum Fest.

    Viele Familien besuchen am Heiligen Abend einen Gottesdienst. In großer Zahl strömen die Menschen in die Kirche. Der Gottesdienst in der Geburtsnacht Jesu vom 24. auf den 25. Dezember – die heilige Messe, die Christmette – ist in allen christlichen Konfessionen der am besten besuchte Gottesdienst im ganzen Jahr.

    Gemeinsam singen die Feiernden dann weltweit das Stundengebet (Matutin und Laudes) zur Geburt des Herrn oder ehren seine Ankunft zumindest mit einer Messfeier und Elementen aus dem Stundengebet. Am ersten Weihnachtstag schließlich spendet der Papst seinen traditionellen Weihnachtssegen „Urbi et Orbi“ („der Stadt und dem Erdkreis“).
  • Weihnachtsmann: Der Weihnachtsmann ist vor allem für die Kinder das top Highlight zu jedem Weihnachtsfest. Alles in der Weihnachtszeit läuft für die lieben Kleinen letztlich auf seinen Besuch hinaus. Meist kommt er am 24. Dezember zu ihnen. Er ist die mystische und zugleich mythische Figur, die den Kindern die heiß ersehnten Geschenke bringt.

    Weihnachten ist das größte Geschenkfest in jedem Jahr. Und der Weihnachtsmann hat es im Grunde auch dazu gemacht. Meist kommt er als älterer, freundlicher und rundlicher Herr mit langem weißem Rauschebart und in rotem Pelzkostüm daher. Auf dem Rücken trägt er den begehrten Sack mit den Geschenken. In der Hand hält er zuweilen noch seine Rute.

    Im Prinzip vereint die Figur des modernen Weihnachtsmannes, die es so erst seit dem 19. Jahrhundert gibt, wesentliche Eigenschaften des Heiligen Bischofs Nikolaus von Myra, heute bekannt als Nikolaus, und seines Begleiters, des Knecht Ruprecht, in sich. Für die artigen und braven Kinder gibt es Geschenke, für die unartigen die weihnachtliche Rute.

Niedliche Weihnachtsmänner und Nikoläuse aus Schokolade

  • Bescherung: Und wann genau gibt es die Geschenke? Natürlich zur Bescherung an Heiligabend, dem ultimativen Höhepunkt des Christfests für die Kinder! Viele dürfen ihre Weihnachtsgeschenke noch vor der Christnacht am 24. Dezember öffnen, einige auch erst danach am ersten Weihnachtsfeiertag. Das ist regional unterschiedlich.

    In einigen Ländern wie den USA, Großbritannien oder Frankreich zum Beispiel bringt der Weihnachtsmann bzw. Santa Claus oder Père Noël die Geschenke generell erst um Mitternacht durch den Kamin, legt sie unter den Baum und die Kinder dürfen sie schließlich am 25. Dezember öffnen.

    In einigen Gegenden wie in Süddeutschland oder Österreich heißt die Bescherung auch „Christkindchen“. Dort bringt nämlich nicht der Weihnachtsmann die Geschenke, sondern das Christkind. Es ist wie auch der Weihnachtsmann eine Symbolfigur, die die Geschenke bringt, ohne dabei gesehen zu werden. Übrigens eine ursprünglich protestantische Tradition, die heute aber vorwiegend in katholischen Gegenden verbreitet ist.

Hochwertige Schoko-Geschenke zur Bescherung an Heiligabend

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  • Festtagsessen: Während vor der Christnacht am 24. Dezember allerorten meist noch einfach und schlicht gegessen wird, der Hit ist nach wie vor Kartoffelsalat mit Würstchen, geht das weihnachtliche Schlemmen am ersten Weihnachtsfeiertag erst so richtig los.

Zu den fünf klassischen Tipps auf der festlichen Speisetafel zur Weihnachtszeit zählen hierzulande zum Beispiel Festtagsessen wie:

  1. Die berühmte Weihnachtsgans mit Klößen oder Petersilienkartoffeln an Rotkohl.
  2. Der nicht minder beliebte Entenbraten ebenso mit Klößen oder auch Kartoffelgratin an Rotkohl.
  3. Der legendäre „Karpfen blau“ – sprich Weihnachtskarpfen – auf Dill-Zwiebel-Kräuter-Bett an Kartoffeln. Seine blaue Farbe erhält das feierliche Fischmahl übrigens durch das Übergießen mit heißem Essig.
  4. Das vielfältige, verspielte und geradezu zum geselligen Tafeln einladende Raclette. In den überbackenen kleinen Pfännchen zaubert sich jeder Gast selbst sein Lieblingsgericht.
  5. Das ähnlich wie das Raclette erst in jüngerer Zeit zum populären Weihnachtsessen aufgestiegene und gesellige Fondue. Am beliebtesten ist neben Fleischfondue, Gemüsefondue und Fischfondue wohl das Käsefondue.

Warum genau feiern wir Weihnachten? Was sind die überlieferten Hintergründe der Weihnachtsgeschichte?

Wirklich sattelfest in der Weihnachtsgeschichte zu sein, ist schwierig. Denn die Erzählungen rund um die Geburt Jesu Christi stellen sich je nach Quelle leicht verschieden dar. Im Wesentlichen sind mit Weihnachtsgeschichten also alle Texte zur Geburts- und Kindheitsgeschichte von Jesus Christus gemeint, die nicht selten aus mehreren Quellen zusammengeführt und harmonisiert sind.

Weit verbreitet ist heute zum Beispiel die Erzählung nach dem Lukasevangelium, die oft Anklang auf Krippenbildern und in Krippenspielen findet. Das biblische Textmotiv berichtet zunächst von der Verheißung der Geburt an Maria durch den Engel Gabriel. Die eigentliche Geburtsgeschichte Jesu beginnt dann mit einer Volkszählung. Daran teilzuhaben, begibt sich die hochschwangere Maria mit ihrem Gatten Josef nämlich auf die Reise nach Bethlehem.

„Zur Geburt wurde Jesus mit Gaben beschenkt, die unterm Strich vor allem eines ausdrücken sollten: Liebe! Das Konzept steckt bis heute hinter der Bescherung zur Weihnachtszeit.“

Die Stadt ist wegen des hohen Reiseverkehrs jedoch völlig überfüllt mit Menschen. Deshalb kommt das Jesuskind in der Nacht nur in einem Stall zu Welt. Sein erstes Lager ist lediglich eine Krippe. In der Nähe bei ihren Tieren lagernde Hirten, die von einem Engel und später von einer ganzen Heerschar an Engeln instruiert wurden, der Ankunft des Messias zu huldigen, taten wie ihnen geheißen.

Sie zogen zur Krippe von Jesus und huldigten dem Kind. Dann trugen sie die Botschaft Gottes von gutem Willen und Frieden zurück zu ihren Herden und in alle Welt. In der Erzählung nach Matthäus hingegen wird Jesus bei der Geburt durch drei Sterndeuter bzw. Weisen aus dem Osten beschenkt und gehuldigt. Sie waren es auch, die das Kind vor einem Mordanschlag durch König Herodes warnten und bewahrten. So nahm die Geschichte von Jesus und Christentum seinen bekannten Lauf.